Korrosionsschutz in Rohren und Speichern

AKTUALISIERT: 13.08.2013, VERÖFFENTLICHT: 22.09.2010 IN Heizung, Wasserinstallation
 

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Der Korrosionsschutz in Metallrohren oder -behältern in denen Wasser fließt, darf in keinem Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Das Problem hierbei ist, dass wenn die Korrosion von außen sichtbar wird, die Rohre und Speicher von innen längst alles hinter sich haben. Besonders wichtig ist dabei, auf die elektrochemischen Zustände im System zu achten. Wo Strom fließt und dauerhaft mit Wasser und Metall in Berührung kommt, entsteht automatisch Korrosion, wenn nicht die richtigen Maßnahmen zur Isolierung ergriffen werden. Hier soll stichpunktartig aufgeführt werden, was für den Korrosionsschutz zu beachten ist:

  • Um eine dauerhafte metallisch leitende Verbindung zu erreichen, muss ein Potenzialausgleich stattfinden, der durch den Zusammenhang aller Bauteile die aus Metall gefertigt sind, sichergestellt ist.

  • Ein weiterer Punkt ist die Isolierung der Kathoden. Mittels nicht leitender Dichtungen, Isolierstücken und – hülsen wird die strikte Trennung von Fremdkathoden sicher gestellt und so Korrosionsschutz erreicht.

  • Hohlräume zwischen Metallen sollten entweder vermieden oder beschichtet werden.

  • Die Zugangsöffnungen zu Kabeln und Befestigungen müssen gewährleistet sein, um eventuelle falsche Verbindungen zu trennen.

  • Auch das Ableiten von Gasen aus dem System sollte in Form einer Entlüftungseinrichtung Berücksichtigung finden.

  • Zwar als letzter Punkt für den Korrosionsschutz aufgeführt aber einer der elementarsten: die technisch einwandfreie Erdung aller elektrischen Komponenten des Systems

Wenn diese Maßnahmen eingehalten werden, ist der Korrosionsschutz zwar immer noch nicht zu 100 % sichergestellt, da es immer zu unvorhersehbaren Kontakten kommen kann. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass Korrosion entsteht, vermindert sich drastisch.

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