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Wasserarmaturen mit Sensor

7. September 2010 Kein Kommentar

Vielleicht hat man sie schon in den Sanitärbereichen von Restaurants gesehen. Und wenn man ehrlich ist, gehen es einem auch manchmal schon ein wenig auf die Nerven, weil sobald man die Hände nur ein Stück zu weit aus dem messbaren Bereich hält, schalten sie sofort ab. Die Rede ist von Wasserarmaturen mit Sensor. Doch was können die Hi-Tech-Wasserspender leisten, was sind ihre Vor- und Nachteile und wie tief muss man in die Tasche greifen, um eine zu erwerben.

Wasserarmaturen mit Sensor: der Unterschied

Im Gegensatz zu herkömmlichen Einhandmischern oder Drehhahn-Armaturen öffnen Wasserarmaturen mit einem Sensor nicht durch eine manuelle Bedienung des Hahns, sondern durch den bewegungsempfindlichen Sensor. Technisch funktioniert dies eigentlich recht simpel. Ein Infrarotstrahl wird von dem Sensor ausgesendet. Wird dieser Strahl nun von einer Hand, die in das Waschbecken unter den Wasserhahn gehalten wird, unterbrochen, wird ein elektrischer Impuls an das Steuergerät, dass in der Armatur sitzt gesendet und das Hahnoberteil geöffnet. Entfernt man die Hände aus dem Strahl, schaltet die Wasserarmatur automatisch ab.

Vorteile von Wasserarmaturen mit Sensor

Dies hat vor allem zwei Vorteile. Zum einen ist ein Berühren der Armatur nicht mehr erforderlich, was sich gerade in Hygienebereichen durch eine wesentlich geringere Keimbildung auszahlt und zum Zweiten wird natürlich eine Menge Wasser gespart. Denn sobald kein Wasser mehr benötigt wird, also die Hände aus dem Waschbecken entfernt werden, schaltet das Steuergerät die Wasserzufuhr abrupt ab.
Dennoch hat diese Technologie nicht nur Vorteile. Wasserarmaturen mit Sensor können nur in Badbereichen verwendet werden. Für das Küchenbecken wäre aufgrund der verschiedenen Tätigkeiten eine Nutzung wertfrei. Zudem wird die Stromversorgung dieser Armaturen mit Batterien sichergestellt. Sind diese leer, kommt ohne einen Batterietausch auch bei größtem Flehen kein Tropfen mehr aus dem Hahn.
Für den häuslichen Gebrauch sind diese Armaturen des eingeschränkten Handlings wegen, ausgenommen im Gäste-WC nicht zu empfehlen. Im Gastronomiebereich sind sie jedoch jetzt schon so gut wie Standard und werden in ein paar Jahren sicher gesetzlich vorgeschrieben sein. Wer dennoch zu Hause solche Wasserarmaturen mit Sensor verbauen will, sollte mit einem Preis je nach Modell und Verarbeitung zwischen 75 und 150 € rechnen.

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