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Entkalken Sie Ihr Wasser, um die Lebensdauer Ihrer Haushaltsgeräte zu verlängern

30. Oktober 2014 Kein Kommentar

In der Regel ist die Wasserqualität von hartem Wasser, besonders durch die eingelagerten Mineralstoffe, sehr hoch. Durch die im Wasser enthaltenen Calcium-Ionen entstehen jedoch Kalkablagerungen an Haushaltsgeräten, welche die Wirksamkeit der Maschinen stark beeinträchtigen können. Deswegen sollte das Wasser in betroffenen Gebieten regelmäßig entkalkt werden.

Hartes Wasser kann auch Kalkablagerungen beim Erhitzen im Wasserkocher verursachen. Eine Entkalkung dessen ist also sinnvoll. © Timo R. / pixelio.de

Der Grund für laute und langsame Kaffeemaschinen oder Wasserkocher ist oft nicht ein Defekt der Maschine, sondern ein hoher Mineralgehalt des Wassers. Diese Ablagerungen sehen also nicht nur unschön aus, sondern bergen in der Regel auch hohe versteckte Kosten, die Sie mit den richtigen Maßnahmen vermeiden können, in dem Sie Ihr Wasser regelmäßig entkalken. Zwar gibt es temporäre Lösungen, die Geräte von Kalkablagerungen zu befreien, beispielsweise mit Essig; auf lange Sicht sind diese jedoch nicht nur stressig, der Essig kann durch den starken Säuregehalt auch Schäden an den Haushaltsgeräten verursachen.

Wie kann ich mein Wasser entkalken?

Falls Sie Ihr Wasser vor dem Genuss filtern möchten, eignet sich der Einsatz eines Tischwasserfilters zur Entkalkung des Wassers, der das Wasser vor Gebrauch aufbereitet. In vielen Tests für Wasserfilter schneiden beispielsweise die Modelle der Firma Brita gut ab. Wenn das komplette Hauswasser gefiltert werden soll, eignet sich hingegen die Anschaffung einer Wasserenthärtungsanlage, die in den Hauswasserkreislauf integriert wird. Diese ist zwar teurer, schützt dafür unter anderem auch Rohrsysteme und Armaturen vor Kalkablagerungen. In der Regel arbeiten diese Systeme mit dem sogenannten Ionentauscher-Prinzip und reduzieren den Anteil der Calcium-Ionen im Wasser drastisch.

Was kosten Systeme zur Entkalkung des Wassers?

Die Anschaffung eines Tischwasserfilters ist die kostengünstigste Variante, um eine Versorgung von entkalktem Wasser sicherzustellen. Ein solches Gerät kostet zwischen 25 und 50€, zusätzlich muss allerdings noch der Austausch der Kartuschen miteinberechnet werden. Eine Wasserenthärtungsanlage, die in den Hauswasserkreislauf integriert wird, ist mit Anschaffungskosten von 1.500-2.000€ zwar wesentlich teurer (mehr dazu auch in diesem Artikel); allerdings minimieren sich dadurch auch Ablagerungen im Rohrsystem, den Wasserkesseln und den Armaturen.

Fazit

Neben der Vermeidung von unschönen Ablagerungen kann das Entkalken des Wassers auch die Lebensdauer der Geräte verlängern. Unter Umständen können verkalkte Geräte auch einen höheren Energiebedarf haben, weswegen durch das regelmäßige Entkalken des Wassers auch dort Kosten eingespart werden können.

Übrigens: Wenn Sie sich über die Qualität von Trinkwasser informieren und erfahren möchten, was genau eigentlich gesundes Wasser ist, dann schauen Sie sich diesen Beitrag an.

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