Home » Klempnerei, Sanitär aktuell

Trockenbau vs. Nassbau: Welche Methode wird aktuell bevorzugt?

8. Dezember 2010 Kein Kommentar
Trockenbau im Badezimmer

Trockenbau im Badezimmer - © zeafonso by stock.xchng

StuttgartVorwandinstallationen im Sanitärbereich gehören für die Anlagenmechaniker seit Jahren zum technischen Standard. Beim Trockenbau kann man zwei verschiedene Methoden unterscheiden: Metallständerwand-Konstruktionen und Trockenbau-Montagesysteme mit Tragwerkkonstruktion. Letztere Methode kommt hauptsächlich in der modernen Architektur von Bädern zum Einsatz. Die Metallständerwand-Konstruktionen werden für die Renovierung und das Modernisieren sowie für die Umsetzung eines barrierefreien und behindertengerechten Badezimmers eingesetzt.

Vorteile des Trockenbaus

Die Trockenbau-Installation im Sanitärbereich erfolgt mittels vorgefertigter Vorwandelemente. Diese Technik befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik und punktet mit extrem schneller Bauweise durch verkürzte Trocknungszeiten. Außerdem ist die Ausführung im Vergleich zum Nassbau kostengünstig. Gegenüber gemauerten Wänden punktet der Trockenbau außerdem mit einer leichteren und flexibleren Vorgehensweise. Die Montage geht mit weniger Verunreinigungen einher. Ein weiterer Vorteil gegenüber der Nassbauweise ist, dass weniger Baufeuchte eingetragen wird.

Speziell bei Modernisierungen und der Umgestaltung von Räumen kann die Vorwandinstallation durch die Trockenbauweise punkten. Bei der Vorwandtechnik werden die Leitungen vor der bestehenden Wand verlegt und anschließend vertäfelt, verputzt und verfliest. So wird sogar eine zusätzliche Schallisolierung geschaffen. Mit den Methoden des Nassbaus gerät man hier schnell an die technischen Grenzen.

Trockenbau: Was spricht dagegen?

Ein Hauptproblem des Trockenbaus stellt die Gewährleistung aufgrund der Tatsache, dass zwei Gewerke beteiligt sind, dar. Allerdings besteht dieses Problem im Nassbau ebenfalls. Außerdem ist die geringe Wertschöpfung der Trockenbauweise als Nachteil anzuführen.

Bei der Vorwandinstallation in der Trockenbauweise müssen unbedingt die Schallschutzanforderungen gemäß DIN 4109 Teil 4 Haustechnische Anlagen „Schallschutz im Hochbau“ beachtet werden. Hierbei ist vor allem die Einhaltung eines maximalen Geräuschpegels von 30 dB für die Wasserver- und Abwasserentsorgung zu gewährleisten. Ansonsten drohen teure Nachbesserungsarbeiten oder auch Schadenersatzansprüche.

Hinterlasse eine Antwort !

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar.