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Sonnenenergie in Mehrfamilienhäusern Teil 2

27. September 2010 Kein Kommentar
Sonnenenergie für Mehrfamilienhäuser

Sonnenenergie für Mehrfamilienhäuser - © k d nilsso by stock.xchng

Im ersten Teil der Serie über die Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern wurde bereits über den beiderseitigen Nutzen von Mieter und Vermieter im Bezug auf Sonnenenergie eingegangen. Im zweiten Teil sollen nun die Schritte, die einzuleiten sind, um eine effiziente Anlageninstallation zu gewährleisten, erörtert werden.

Was bei der Planung von Sonnenenergie-Nutzung zu beachten ist

Stichpunktartig sieht der Anforderungskatalog wie folgt aus:

  • Frage klären, ob zentral oder dezentrale Wärmeversorgung
  • Berechnung über den Wasserverbrauch der Immobilie anstellen
  • Volumen der beheizten Räume und Heizlast unter Vollnutzung
  • Temperaturanforderungen
  • Anzahl der vorliegenden Heizkreise?
  • Neuinstallation oder Nachrüstung?
  • Flächenressourcen für Kollektoren auf dem Dach?
  • Winkel der Dachkonstruktion (Steil- oder Satteldach)?
  • Himmelsrichtung des Daches (Azimut Winkel)?
  • Installationsart am Dach (Indach oder Aufdach)?

Wenn diese Fragen alle Mithilfe der fachlichen Kompetenz des Anlagenmechanikers geklärt werden, sind Energieeinsparungen durch die Nutzung von Sonnenenergie von rund 40 % realisierbar. Ein nicht zu verachtendes Argument für Sonnenenergie. Im Allgemeinen lässt sich über den Daumen peilen, dass dafür rund 2 m² Kollektorfläche je Wohneinheit zur Verfügung stehen müssen.
Einige Anbieter bieten mittlerweile schon vormontierte Komponentensysteme für die Sonnenenergie-Nutzung an. Teilweise kann mit diesem Bausteinsystem bis zu 30 Wohnungen mit Sonnenenergie beheizt und mit Warmwasser versorgt werden. Diese Systeme haben den Vorteil, dass der Installateur sich Zeit und der Kunde Geld spart.
Die bisherigen Erfahrungen mit Sonnenenergie-Anlagen in Mehrfamilienhäusern haben gezeigt, dass am Ende alle davon profitieren. Durch die warmmieteneutrale Sanierung fallen für den Mieter keine zusätzlichen Kosten an, und der Vermieter spart sich langfristig Geld und Ressourcen, durch effiziente langlebige Heizungsanlagen, die auf dem neuesten Stand der Brennwerttechnik arbeiten.

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