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Sonnenenergie in Mehrfamilienhäusern Teil 1

27. September 2010 Kein Kommentar
Fit für die Zukunft mit Sonnenenergie

Fit für die Zukunft mit Sonnenenergie © dynamix by stock.xchng

Einfamilienhäuser mit Sonnenenergie teil zu versorgen, ist in den vergangenen Jahren gang und gäbe geworden. Gerade die Förderprogramme der Bundesregierung haben einen nicht unwesentlichen Teil dazu beigetragen. Doch wie steht es um den Nutzen von Sonnenenergie im Bereich der Mehrfamilienhäuser. Die Antwort ist einfach. Schlecht. Den Gründen dafür ist Sanitär24.com auf den Grund gegangen.

Gründe für die Nichtnutzung von Sonnenenergie in Mehrfamilienhäusern

Um zu verstehen, warum so wenige Mehrfamilienhäuser mit Sonnenenergie versorgt werden, muss man sich zunächst die Besitzverhältnisse betrachten. Ca. 3 Millionen Mehrfamilienhäuser stehen in Deutschland. Rund zwei Drittel davon besitzen Platz für mehr als 6 Miet- oder Wohnparteien. Ein Großteil dieser Immobilien sind in öffentlicher Hand, wie kommunale und private Wohngesellschaften oder sie gehören Genossenschaften.
Die Betreiber solcher Häuser sehen im Vordergrund die Kosten für Solaranlagen. Die Investitionsspanne für ein Mehrparteienhaus ist hoch. Allein schon die Planung der Anlage durch den Anlagenmechaniker ist eine individuelle Angelegenheit, die von vielen Variablen und Toleranzen abhängt und komplexe Berechnungen erfordert. Dies allein kostet ein kleines Vermögen.
Der Betreiber hat davon auf den ersten Blick überhaupt nichts. Denn die Kosten für Energie landen letztendlich sowieso beim Mieter. Dieser spart an der effizienten Anlage. Doch hierbei wird eines übersehen. Gerade in solch großen Häusern amortisiert sich eine von Sonnenenergie betriebene Warmwasser- und Heizwasseranlage wesentlich schneller, als in einem Einfamilienhaus.
Am Ende können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Der Vermieter oder Betreiber des Mehrfamilienkomplexes hebt die Kaltmietkosten moderat an, womit die Anlage durch die Verteilung auf die einzelnen Mietparteien schnell amortisiert wird. Gleichzeitig macht er seine Immobilie fit für die Zukunft und attraktiv für zukünftige potenzielle Mieter. Ein Leerstand wird somit unwahrscheinlicher. Der Mieter merkt diese Mieterhöhung im Portemonnaie nicht, da mit der Erhöhung der Kaltmiete parallel die Nebenkosten sinken. Die Warmmiete bleibt also die Gleiche.

Sollte man sich also nun entscheiden, effizient und umweltfreundlich in seine Immobilie zu investieren, müssen im Vorfeld der Installation der Sonnenenergie-Anlage einige Eckpunkte beachtet werden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Mehr darüber erfahren sie im zweiten Teil.

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