Solarziegel: zusätzlicher Nutzen des Dachschutzes

Solarfelder auf deutschen Dächern sind heute keine Seltenheit mehr und gehören in manchen Gegenden fast schon zum guten Ton. Mittlerweile sollen nahezu 4 % der Bevölkerung die Sonnenenergie für die Strom- und Wassererwärmung nutzen. Einzig ihr Design ist etwas fragwürdig. Darüber hinaus ist es in einigen Innenstädten mit denkmalgeschützten Gebäuden aufgrund des damit „gestörten Gesamtbildes“ untersagt, die sperrigen Solarzellen zu verbauen.

Die Lösung sind Solardachziegel

Nun gibt es aber eine Lösung: Solardachziegel. Hier schlägt man auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Solardachziegel dienen nicht nur der Energiegewinnung, sondern halten gleichzeitig den Regen vom Haus ab. Über Wärmepumpen und Verbindungen zwischen den einzelnen Solarziegeln wird so ein enormer Anteil des Hauses mit Wärme versorgt. Auch die Stromerzeugung kann zu einem Großteil mit den Solardachziegeln abgedeckt werden.
Zudem sieht es sehr schick aus und es ist zu bezweifeln, dass ein Unterschied zu herkömmlichen schwarzen Tonziegeln von Weitem auffallen würde.

Darüber hinaus können Solardachziegel in einer Art Baukastensystem installiert werden. Soll heißen: An ein bestehendes System kann zu jeder Zeit angebaut werden oder aufgerüstet werden. Dazu müssen dann nur die alten Dachziegel entfernt und gegen neue Solardachziegel ersetzt werden, die dann mit einem simplen Steckverbindungssystem an das Bestehende angekoppelt werden. Dies ist vor allem dann gut, wenn der Hausbesitzer fest stellt, dass die bestehenden Ressourcen nicht ausreichen, um die Speicher voll zu bekommen und darum nachgebessert werden muss.

Je nach Modellreihe produzieren die Solardachziegel 72 – 100 Watt pro Quadratmeter.
Messbar und justierbar ist das ganze System über eine ferngesteuerte Funktion in einer Datenbank-Software, die es ermöglicht, genau zu erfassen, wie viel Energie gewonnen wird.

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