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Schornsteinfeger, der Mann, der jährlich klingelt

1. September 2010 Kein Kommentar

Schornsteinfeger

Schornsteinfeger bringen nicht nur Glück © amab7 by stock.xchng

Er ist schwarz gekleidet, man sagt ihm nach, dass er Glück bringt, und er kommt normalerweise einmal im Jahr zu Besuch, um den Schornstein zu reinigen. Richtig, es dreht sich um den Schornsteinfeger. Doch schon lange stimmt das eben beschriebene Bild nicht mehr vollends. Denn Schornsteinfeger sind heute vielmehr als das. Nämliche gut ausgebildete Fachleute, die eine Menge von Heizungen verstehen und Hand in Hand mit dem Anlagenmechaniker SHK arbeiten.

Tätigkeiten des Schornsteinfegers

Drei Haupttätigkeitsbereiche unterliegen dem Schornsteifeger heutzutage.

  • Das traditionelle Reinigen von Schornsteinschächten
  • Die Abgasmessung an Gas-, Öl- und Pelletheizungsanlagen
  • Die Feuerstättenschau

Der Hauptgrund für die Arbeit des Schornsteinfegers liegt darin zu gewährleisten, dass die Abgase, die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen sicher und für den Menschen unschädlich abgeleitet werden können. Zum einen entsteht bei der Verbrennung Kohlenmonoxid (CO), das schon in geringen Mengen eingeatmet, zu schweren Schädigungen des Körpers und sogar bis hin zum Tod führen kann. Darüber hinaus entstehen durch die nicht vollständige Verbrennung, vor allem von festen Brennstoffen Rußpartikel. Sie sind leichter als Luft, steigen im Schornstein auf und setzen sich dort an der Wandung ab. Sie könnten sich bei hohen Temperaturen später wieder entzünden und zu einem Brand führen.

Messen der Abgaswerte

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, Heizungsanlagen von einem Schornsteinfeger in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Messung des Abgasverlustes. Als Abgasverlust bezeichnet man die Wärme, die ungenutzt durch den Schornstein entweicht. Brennwertanlagen haben einen sehr geringen Abgasverlust und müssen aus diesem Grund nur alle zwei Jahre überprüft werden. Herkömmliche Anlagen sind jährlich zu untersuchen. Die Feuerstättenschau ist seit Anfang des Jahres 2010 gesetzlich geregelt und beinhaltet die Beurteilung von Feuerstätten auf ihren Zustand, Brandsicherheit und Abgasführung hin.

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