Home » Featured

Wie man der Entstehung von Schimmel vorbeugt

24. November 2011 Kein Kommentar
Schimmel an der Wand

Gegen Schimmel vorbeugen, um einen solch unappetitlichen Anblick zu vermeiden! © Peter Dedecker by flickr.com

Draußen wird es zunehmend kälter und somit werden auch die Wohnungen ungemütlich kalt. Doch aufgrund steigender Heizkosten ziehen sich viele Bürger lieber noch ein warmen Pullover über, anstatt zu heizen. Oder aber sie lüften weniger, um die Wärme in der Wohnung zu halten. Dieses Verhalten kann jedoch Konsequenzen haben: Schimmelpilze können sich leichter an Wänden und auch an Möbeln bilden. Insbesondere in der Übergangszeit im Herbst häufen sich diese Fälle. Dabei lässt sich der Schimmelpilzbildung durch richtiges Heiz- und Lüftverhalten ganz einfach vorbeugen.

Wie entstehen Schimmelpilze?

Überall dort, wo sich kalte Luft als Feuchtigkeit an Oberflächen niederschlägt, können sich Schimmelpilze bilden. Nass muss die Oberfläche dazu nicht sein, es reicht bereits, wenn die Feuchtigkeit der Oberfläche über einen längeren Zeitraum etwa 70 Prozent beträgt. Da die Bildung von Schimmel durch eine fehlende Luftzirkulation begünstigt wird, versteckt er sich häufig an der Rückseite von Schränken oder hinter Vorhängen. Potenzielle Orte für das Wachsen von Schimmelpilzen sind auch all jene Stellen in der Wohnung, an denen es sogenannte Wärmebrücken gibt. Diese entstehen durch Mängel an der Bausubstanz, wie zum Beispiel an dünnen Außenwänden und Fensterlaibungen. Als Mieter ist man hier beinahe machtlos gegen den Schimmel. Es ist die Aufgabe des Vermieters, die Außendämmung des Objekts auszubessern.

Das richtige Lüft- und Heizverhalten

Viele Menschen lüften unzureichend oder gar falsch und begünstigen somit die Bildung von Schimmelpilzen. Es nützt nichts, über eine Kippstellung der Fenster zu lüften, da hier die Fensterstürze auskühlen und die Luft im Raum zudem nicht ausreichend zirkulieren kann. Besser ist mehrmaliges Stoßlüften für jeweils etwa 5 Minuten am Tag. Dazu müssen die Fenster einfach weit geöffnet werden, sodass die Luft im Raum ausgetauscht werden kann. Insbesondere in Situationen, in denen im Innenraum viel Feuchtigkeit entsteht (z.B. beim Wäschetrocknen oder Kochen), sollte einmal gut durchgelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit im Raum abzusenken. Auch bei Regen kann übrigens gelüftet werden. Neben der Feuchtigkeit spielt auch die Raumtemperatur eine wichtige Rolle. So ist es falsch, das Schlafzimmer gar nicht zu beheizen, da der Mensch im Schlaf mehrere Liter Flüssigkeit ausstößt, welche sich an kalten Wänden absetzt und somit die Bildung von Schimmel begünstigt. Für die verschiedenen Zimmer gelten folgende Temperaturen als Richtwerte:

  • Küche und Wohnzimmer: 20 Grad
  • Schlafzimmer: tagsüber 18 Grad, nachts nicht weniger als 14 bis 16 Grad
  • Badezimmer: 21 Grad

Generell sollte man die Heizungen, auch wenn man nicht zu Hause ist, niemals komplett abschalten. Lieber sollte die Heizung dann auf einer reduzierten Temperatur laufen. Eine konstante Temperatur ist zudem sogar preiswerter als das Hochheizen einer kalten Wohnung auf eine angenehme Temperatur.

Hinterlasse eine Antwort !

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar.