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Sanierung eines Großprojektes nach EnEv-Richtlinien

6. Oktober 2010 Kein Kommentar
Mit Solarenergie gespeiste Flächenheizung

Mit Solarenergie gespeiste Flächenheizung - © RainerSturm by pixelio.de

In Verbindung mit dem Konjunkturpaket des Bundes hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf eine seiner Sporthallen in einer neunmonatigen Großaktion energieeffizient sanieren lassen. Diese Sanierung gilt als Vorbild für das Bewusstsein, über die Einsparung von Energie.

Sanierung der Flächenheizung in der Halle

Seit vierzig Jahren steht die Dautphetaler Hinterlandhalle bereits. Nun sollte die Sanierung der rund 5000 m² großen Sport- und Multifunktionshalle unter einem besonderen Stern stehen. Mithilfe der Planungs- und Koordinationsfirma Christian und Pfeiffer wurde eine 2000 m² große Solaranlage geplant, die die Heizkreise der Flächenheizung innerhalb der Halle speisen soll. Die Betreiber und die Gemeinde versprechen sich davon eine Energieeinsparung von rund 60 %. Alles in allem wurden rund 2,7 Millionen Euro vom Landkreis Marburg-Biedenkopf in das Prestigeprojekt investiert.

Sanierungs-Inhalte des Projektes

Während der Modernisierung wurden neben der Heizungsanlage, dem Lüftungssystem und dem Hallenboden, auch die Fenster, die Außenhülle und natürlich das Dach an die aktuellen Vorgaben der Energiesparverordnung (EnEv) angepasst. Damit Ist die Mehrzweckhalle auf eine Umstellung, zu 100 % mit erneuerbaren Energien versorgt zu werden, vorbereitet. Laut dem Landrat Robert Fischer soll der gesamte Landkreis bis zu 2040 komplett mit erneuerbaren Energien versorgt werden.

Sanitärprojekte während der Sanierung

Natürlich sollen auch einige Fakten speziell zum Thema Sanitär zur Sprache kommen. So wurden 1500 m² von einem speziellen elastischen Hallenboden mit integrierter Flächenheizung verbaut. Auch Wandheizungen mit einer Länge von 1,7 km Heizungsrohr wurden installiert. Da der 530-KW-Heizkessel noch den aktuellen Richtlinien entsprach, wurde er belassen. Die Umwälzpumpen wurden gegen Hocheffizienzpumpen ersetzt. Auch die Regelung wurde so zentralisiert, dass eine einheitliche Steuerung möglich ist. Nach Bedarfsberechnungen der Planer soll sich der Energiebedarf nach dieser Sanierung von 500.000 Kilowattstunden, wie er die vergangenen neun Jahre zu Buche schlug, auf 200.000 KW verringern.

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