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Rohrverstopfung und –reinigung: Bekämpfung und Prävention

13. September 2010 Kein Kommentar

Man hat es in Filmen vielleicht schon einmal gesehen. Nach der Toilettenbenutzung wird gespült, doch anstatt abzulaufen, läuft das Wasser über den Beckenrand hinaus in das Badezimmer und überschwemmt alles. Fazit: Rohrverstopfung. Eine Horrorvorstellung, doch in keinem Maße ungewöhnlich. Rohrverstopfungen können viele Ursachen haben und manchen kann man durch die richtige Handhabung sogar vorbeugen.

Wenn das Wasser erst einmal bis zum Knöchel steht, hilft nur noch der Griff zum Hörer um den nächsten Rohrreinigungs-Notdienst zu alarmieren. Doch in 80 % der Fälle ist eine Rohrverstopfung selbst gemacht und hätte verhindert werden können. Es gibt Dinge und Gegenstände, die einfach nicht in eine Toilette oder ein Waschbecken gehören und schnell zu einer Rohrverstopfung führen können.

Abfälle und Hygieneprodukte gehören nicht in eine Rohrleitung

Für viele ist die Toilette ein bequemer Abfalleimer, weil sie glauben, sich Mühe und Geld zu sparen. Am Ende aber könnte die Rechnung hoch sein, wenn eine professionelle Rohrreinigung vorgenommen werden muss. Denkt man einmal kurz darüber nach, welchen Sinn eine Damenbinde oder ein Tampon verfolgt, wird schnell klar, was damit in einer Abflussleitung geschieht. Auch Küchenabfälle, die unbedarft in den Abfluss gestopft werden, lagern sich unzersetzt in den Rohren ab und produzieren Rohrverstopfungen. Auch Haare sind ein Problem für Rohrleitungen. Ein Mensch verliert durchschnittlich 50 Haare am Tag. Diese bilden in Abflüssen harte Geflechte, die sich in Abwasserleitungen festsetzen. Darum ist es sinnvoll, spezielle Siebe (in jedem Baumarkt erhältlich) einzusetzen.

Ist die Rohrleitung verstopft, hilft nur noch die Spirale

Sollte es nun aber doch zu einer Rohrverstopfung gekommen sein, muss ein Fachmann her, der mittels einer Spirale – einem tauähnlichen Schlauch aus Metall – die Leitung wieder frei schält. Dies ist aber immer mit viel Schmutz im Bad und hohen Kosten verbunden. Mögliche Ansprechpartner sind Sanitär– und Rohreinigungsfirmen.

Wer darauf achtet, was durch seinen Abfluss gespült wird, hat langfristig Zeit, Geld und Nerven gespart.

Expertentipp: Flüssige Rohrreiniger sind aggressive Chemikalien, die nicht nur die Rückstände, sondern bei häufiger Benutzung auch die Rohre angreifen und zerstören. Der Umgang mit diesen Mitteln sollte also sparsam sein, wenn nicht sogar vermieden werden.



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