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Moderne Heizungssysteme im Überblick

1. Februar 2013 Kein Kommentar

Moderne Heizungstechnik beschäftigt sich neben den klassischen Varianten wie Öl und Gas immer mehr mit dem Einsatz regenerativer Energien. Dabei werden die bestehenden Erfahrungen in der Heizungstechnik genutzt, um möglichst effektive Heizungsanlage zur Beheizung und der Bereitstellung von warmem Wasser zu installieren. Da in unseren Breitengraden oft Temperaturen vorherrschen, bei denen der alleinige Einsatz der Wärmegewinnung aus der umgebenden Natur wie etwa Solarthermie oder über eine Wärmepumpe nicht ausreicht, werden oft Kombinationen aus verschiedenen Heizungstechniken genutzt. Im Zusammenspiel kann so zum Beispiel eine sparsame Gasheizung mit einer Wärmepumpe das notwendige warme Wasser für Heizung und Gebrauch sehr kostengünstig und ressourcenschonend bereitstellen.

Was ist eine Wärmepumpe?

Bei Wärmepumpen bestehen drei mögliche Arten der Wärmegewinnung. Zum einen die Luft-Wärmepumpe und zum anderen die Erdwärmepumpe, die sich in die Wärmepumpe durch Tiefenbohrung und über Flächenkollektoren aufteilt.
Die Luftwärmepumpe findet sich oft in der Kombination mit der Solarthermie und kann äußerst platzsparend im Dachbereich eines Hauses installiert werden, wodurch auch das Zusammenspiel mit der auf dem Dach montierten solarthermischen Anlage erleichtert wird. Erdwärmepumpen mit einer Tiefenbohrung gewährleisten eine über das ganze Jahr währende konstante Wärmegewinnung. Allerdings ist die Tiefenbohrung nicht überall möglich und benötigt relativ hohe Investitionen. Im Gegensatz dazu ist die Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren preiswerter, benötigt aber viel Platz, um ausreichend Kollektoren in etwa 1,5 Meter Tiefe ausbringen zu können.

Die Solarthermie

Im Gegensatz zur Stromgewinnung über Solarpaneele sind solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung gedacht. Dazu wird in Vakuumröhren oder Flächenkollektoren ein Medium durch die Sonne erhitzt. Das Medium ist im Kreislauf geführt und erhitzt einen angeschlossenen und gut isolierten Wassertank. Wenn eine solarthermische Anlage gut auf dem Dach platziert ist, benötigt sie eigentlich keine zusätzliche Energie. Durch den Effekt, dass ein warmes flüssiges Medium immer aufsteigt, ergibt sich ein natürlicher Kreislauf aus warmem und wieder abgekühltem Medium. In südlichen Breitengraden werden solarthermische Anlagen schon lange zur Warnwasserbereitung genutzt. Aber auch in Deutschland lohnt sich der Einsatz.

Ein Blockheizkraftwerk

Gerade für größere Anlagen wie einem Häuserblock mit mehreren Partien lohnt sich ein Blockheizkraftwerk, das es inzwischen in unterschiedlichen Größen gibt. Mit einem Blockheizkraftwerk kann neben der Heizwärme auch Strom erzeugt werden. Eine gute Möglichkeit, die eigenen Strom- und Energiekosten zu senken. Daneben bieten sich Blockheizkraftwerke auch als vernünftige Alternative zu den herkömmlichen Strom- und Energielieferanten an. Denn deren zur Verfügung gestellte Energie ist alles andere als umweltfreundlich. Leitungsverluste von bis zu 50 % aus Großkraftwerken sind völlig normal. Ein Blockheizkraftwerk arbeitet mit einer Effizienz von über 90 %.

Die Gasheizung

Erdgas ist eine immer noch preiswertere und umweltfreundlichere Heizungstechnik als zum Beispiel Öl. Zudem lässt sich die Gasheizung platzsparender einsetzen. Ideal sind die Kombinationen der Gasheizung mit Solarthermie oder Wärme-Pumpe. Ist dazu noch im Haus eine Fußbodenheizung verbaut, besteht kaum eine Technik, mit der sparsamer warmes Wasser erzeugt werden kann und das konstant über das ganze Jahr. Zudem ist die Preisentwicklung von Gas stabiler und geringer als der von Öl.
Eine Alternative zu Gas wäre der Einsatz einer Pelletheizung, die aber einen ähnlichen Platzbedarf aufweist wie eine Ölheizung.

Egal, welche dieser Heizungstechniken zur Anwendung kommt, damit ist der Hausbesitzer den richtigen Schritt gegangen in Richtung schonender Umgang mit der Natur und effektives Heizen.

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