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Holzpellets: eine günstige und umweltfreundliche Alternative zu Heizöl

10. November 2010 Kein Kommentar

Holzpellets - günstig und umweltfreundlich

Holzpellets - günstig und umweltfreundlich - © insektivor212 by pixelio.de

Berlin – Holzpellets bieten sich als Alternative zu Heizöl aufgrund der guten Energiebilanz bei der Herstellung an. Außerdem werden sie aus den Abfallprodukten eines nachwachsenden Rohstoffs produziert.

Die natürlichen Ressourcen Öl und Gas sind begrenzt. Daher muss man sich besser früher als später Gedanken über alternative Heizformen machen. Als nachwachsender Rohstoff drängt sich Holz in Form kleiner Pellets förmlich auf. Dabei handelt es sich um kleine, meist zylinderförmige, stark verdichtete Körper. Holzpellets werden überwiegend aus Sägenebenprodukten hergestellt, wodurch die Abfälle reduziert und weniger Rohstoffe verbraucht werden.


Eigenschaften der Holzpellets


Die Pelletform hat zahlreiche Vorteile. Holzpellets weisen eine erheblich größere Schüttdichte als Sägemehl auf. Dadurch wird der Aufwand für den Transport und die Lagerung deutlich verringert und die Handhabung verbessert sich. Durch die geringe Staubentwicklung können die Holzpellets beispielsweise mithilfe eines Luftstroms einfach von einer Ladefläche befördert werden.

Die Qualität der Holzpellets wurde bisher über die Deutsche Norm DIN 51731 gesichert. Seit 2010 unterscheidet eine Europäische Norm drei international gültige Qualitätsstufen. Darin ist unter anderem geregelt, dass die Holzpellets der höchsten Güteklasse A1 einen Aschegehalt unter 0,5 Prozent und einen Wassergehalt von maximal zehn Prozent aufweisen dürfen.


Herstellung der Holzpellets


Die Holzpellets werden in der Regel in der Nähe von Sägewerken aus den dort anfallenden Holzabfällen hergestellt. Aber man gewinnt sie auch aus Vollholz, das erst zerkleinert und dann getrocknet wird. Im Anschluss presst man das Material durch eine Matrize mit sechs bis zehn Millimeter großen Löchern. Die Holzpellets werden beim Austritt aus der Matrize durch ein Abstreifmesser auf die gewünschte Länge gebracht. Auf eine Zugabe von Bindemitteln kann bei der Herstellung meist verzichtet werden, da das Material durch den hohen Druck erwärmt wird, wodurch sich das im Inneren enthaltene Lignin erst verflüssigt und dann bindende Eigenschaften aufweist.

Für den Einsatz von Holzpellets spricht vor allem die positive Energiebilanz. Bei der Herstellung aus trockenen Holzabfällen müssen nur knapp drei Prozent des resultierenden Energiegehaltes eingesetzt werden. Der Energieaufwand für die Herstellung von Heizöl beträgt hingegen rund zwölf Prozent.

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