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Hocheffizienzpumpen: Das Dreiliterauto unter den Pumpen

30. September 2010 Kein Kommentar
Sparen durch Hocheffizienzpumpen

Sparen durch Hocheffizienzpumpen - © mzacha by stock.xchng

Um die Warmwasserversorgung mit dem Wasser aus dem Speicher zu gewährleisten, müssen Umwälzpumpen für den Transport in den Leitungen verbaut werden. Nun kann man sich kaum vorstellen, dass diese kleinen Dinger einen riesigen Stromverbrauch haben. Eine herkömmliche Umwälzpumpe hat etwa einen jährlichen Energieverbrauch von 500 – 800 KWh. Dies soll nun ein Ende haben, verspricht unter anderem der Marktführer Wilo. Die Lösung heißt Hocheffizienzpumpen. Das Dreiliterauto des Pumpenmarktes?

Wie Hocheffizienzpumpen sparen

Es gibt zwei Gründe dafür, wie Hocheffizienzpumpen einen so geringen Energieverbrauch aufweisen. Zum einen benötigen sie im Gegensatz zu herkömmlichen Umwälzpumpen nur 5 statt 40 – 100 Watt Leistungsaufnahme. Zum anderen werden sie geregelt, was bedeutet, dass sie wirklich nur arbeiten, wenn sie auch benötigt werden. Das heißt Nachts oder wenn kein Wasser gezogen wird, steht die Pumpe komplett still. Ihr anatomischer Aufbau macht es möglich auch über längere Zeit stillzustehen, ohne dass sie sich festsetzt.

Zahlen und Fakten bei Hocheffizienzpumpen

Dadurch kann jährlich eine Einsparung von bis zu 90 % erfolgen. Bei Hocheffizienzpumpen sprechen die Hersteller über einen jährlichen Verbrauch von knapp 50 KWh, was einer Kostenersparnis von bis zu 150 € jährlich entspricht. Nun werden viele sagen: „Warum soll ich meine noch intakte Pumpe ausbauen und gegen eine neue ersetzen lassen?“ Im Grunde genommen richtig. Aber schaut man sich die Kostenersparnis an, ist eine Amortisation schon nach spätestens zwei Jahren vollzogen und auf die Dauer von 10 Jahren kann am Ende ein Betrag von 1000 € eingerechnet werden. Hinzu kommt, dass der geringere Ressourcenverbrauch auch positiv für die Umwelt ist. Gerade also bei Großimmobilien, in denen gleich mehrere Hocheffizienzpumpen verbaut werden, kann das Marktanreizprogramm in Anspruch genommen werden. Ab einer Investitionssumme von 600 € inklusive der Kosten für den Anlagenmechaniker, schießt die Bundesregierung bis zu 25 % dazu.

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