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Fussbodenheizung, nie wieder kalte Fuesse

18. August 2010 Kein Kommentar

Seit dem Ende der 70er Jahre gehören Fussbodenheizungen zum gehobenen Wohnkomfort. Gerade in Räumen, die gefliest sind, ist der Untergrund zum Winter hin oft eiskalt. Abhilfe kann der Einbau einer Fussbodenheizung vom Anlagenmechaniker schaffen. Natürlich sollte man sich im Vorfeld eines Bauvorhabens, ob es sich nun um einen Neubau oder eine Sanierung handelt dafür entscheiden. Verschiedene Arten und Systeme sind auf dem Markt.

Planung der Fussbodenheizung

Die Planung der Fussbodenheizung sollte man immer einem Fachmann überlassen, da Fehler in der Leitungsführung später zu einer unausgeglichenen Wärmeausdehnung führen können. Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Leitungsführung. Die Modulare oder die Bifilare. Bei der modularen Art werden die Rohre in Schleifen von etwa einem Meter Länge und einem Abstand von Mitte zu Mitte mit 30 cm verlegt. Die bifilare Art ist eine Schneckenform.

Die Fussbodenheizung im Aufbau

Heutzutage wird überwiegend zur Schneckenform gegriffen, da sie eine sehr lineare Wärmeausbreitung garantiert und die Vorhaltezeit der Wärme in den Leitungen auch bei ausgeschalteter Heizung höher ist.
Die Leitungen werden mit Vor- und Rücklauf an den Heizkreisverteiler angeschlossen. Da die Fußbodenfläche nicht auf mehr als 26,5 °C erwärmt werden sollte, herrscht in Fussbodenheizungen eine geringe Vorlauftemperatur, was natürlich auch eine längere Vorlaufzeit zur Folge hat.
Das Material für die Leitungen kann zwischen herkömmlichem Kupfer oder vernetztem PVC-Rohr (PE-X) gewählt werden. Beides hat Vor- und Nachteile. Auch eine Elektrische Fussbodenheizung ist denkbar. Ihr Einbau macht vor allem bei einer Sanierung Sinn, da sie durch flache Heizmatten realisiert wird, die wenig Höhe auf den Fußboden bringen und einfach unter den neuen Fließen verlegt werden können.

Vorteile einer Fussbodenheizung

Wird die Fussbodenheizung fachgerecht verbaut, spendet sie nicht nur den Füßen Wärme, sie sorgt durch den ausgeglichenen Wärmehaushalt auch dafür, dass sich Schädlinge, wie Pilze und Milben nicht ausbreiten können.

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