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Fußbodenheizung: ein Vergleich der Systeme

18. August 2010 Kein Kommentar

Hat man sich für eine Fußbodenheizung entschieden, gibt es einige Kriterien zu bedenken. Mit Warmwasser oder elektrisch versorgt? Welche Verlegeart sollte gewählt werden und mit welchem Material? Nass- oder Trockensystem. Eine Gegenüberstellung der Verfahren, ihre Vorteile und Nachteile.

Elektrische Fußbodenheizung vs. Warmwasser-Fußbodenheizung

Grundsätzlich gilt es zu klären, welche Grundversorgung gewählt wird. Dazu sind zwei Aspekte zu beachten. Der Finanzielle und der Praktische. Das Betreiben einer elektrischen Fußbodenheizung erfordert mehr Energie als die sehr effizient arbeitende Warmwasser-Fußbodenheizung. Sie ist darüber hinaus erfahrungsgemäß wartungsunanfälliger. Der Vorteil von elektrischen Systemen ist, dass sie wenig Platz einnehmen und gerade bei Sanierungen keine Erhöhung des Bodenniveaus einfordern.

Kupfer vs. PE-X

Entscheidet man sich für eine Warmwasser-Fußbodenheizung, stellt sich als Nächstes die Frage zur Wahl des Materials. Für Kupfer spricht eindeutig seine wesentlich höhere Leitwärmefähigkeit. Kunststoff dagegen korrodiert nicht, ist aber wiederum luftdurchlässig, was eine regelmäßige Entschlammung notwendig machen kann. Kupferohre lassen sich dagegen nicht so engmaschig verlegen und es entstehen kalte Zwischenräume. Letztendlich ist die Wahl des Materials eine Entscheidung der Perspektive. Leichte Vorteile liegen aber beim PE-X, da er auf die Dauer länger haltbar ist.

Nass- oder Trockensystem für die Fußbodenheizung?

Zwei Möglichkeiten bestehen, um Fußbodenheizungen zu bedecken. Beim Nasssystem werden meist PE-X Rohre verwendet. Sie werden auf ein weiches Material gelegt und dann einfach mit Estrich vergossen. Diese Methode ist zwar sehr haltbar, aber auch nicht reversibel. Liegen die Rohre und der Estrich ist ausgehärtet, ist keine Änderung mehr möglich. Darum sollte man sich unbedingt beim Verlegen einen Anlagenmechaniker hinzuziehen, der die nötige Fachausbildung hat.
Im Trockensystem werden die Rohre in Elemente eingeschalt und es ist kein Estrich erforderlich. Vorteil hier ist wieder die geringe Erhöhung des Fußbodenniveaus, das gerade bei Sanierungen eine Rolle spielen kann. Darüber hinaus breitet sich die Wärme in Trockensystemen auch schneller aus, als im Estrichbett. Auf lange Sicht werden Fußboden- und Wandheizungen den klassischen Heizkörper egal in welchem System wohl ganz verdrängen.

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