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Ein neues Blockheizkraftwerk erreicht einen Wirkungsgrad von 90 Prozent

25. November 2010 Kein Kommentar
Energieeffizienz durch ein Blockheizkraftwerk

Energieeffizienz durch ein Blockheizkraftwerk - © nw-foto by pixelio.de

BerlinEin Blockheizkraftwerk verfolgt das Ziel, die vor Ort produzierte Wärme vollständig zu nutzen und den überschüssigen Strom in ein öffentliches Netz einzuspeisen. Dieser hohe Wirkungsgrad ist sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gesichtspunkten anzustreben.

Technik des Blockheizkraftwerks

Beim Blockheizkraftwerk (BHKW) handelt es sich um eine Anlage, die der Gewinnung von Wärme und elektrischer Energie dient. Sie wird am Ort des Verbrauchs der Wärme betrieben und ist in der Lage, überschüssige Wärme mittels einer Kraft-Wärme-Kopplung in ein Wärmenetz einzuspeisen. Angetrieben wird der Verbrennungsmotor eines Blockheizkraftwerks nicht mehr nur mit fossilen Rohstoffen, sondern auch mit regenerativen wie Holzpellets. Auch Gasturbinen kommen mittlerweile zum Einsatz.

Wirkungsgrad des Blockheizkraftwerks

Ein Blockheizkraftwerk ist in der Lage, bis zu 40 Prozent an Primärenergie gegenüber einer Einheit von zentralem Kraftwerk und lokaler Heizung einzusparen. Diese Ersparnis ist durch die Nutzung der Abwärme zu erklären. Sie dient der Aufbereitung des Warmwassers sowie zu Heizzwecken. So ist eine Energieeffizienz von bis zu 90 Prozent zu erreichen.
Wirtschaftlich rentabel wird diese Anlage aber erst durch eine hohe Betriebsstundenzahl. Anzustreben sind mindestens 3.000 sogenannte Volllaststunden pro Jahr. Die überschüssig produzierte Energie kann dann ins Stromnetz eingespeist und verrechnet werden.

Unterscheidungen verschiedener Blockheizkraftwerke

Man kann Blockheizkraftwerke in wärme-, strom- bzw. netzgeführte BHKWs unterteilen.
Beim wärmegeführten Blockheizkraftwerk wird die Leistungsabgabe dem Wärmebedarf angepasst. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingebunden.
Beim stromgeführten BHKW wird die Leistung nach dem Strombedarf abgegeben. Die dabei entstandene Wärme wird zur späteren Nutzung gespeichert. Ist dieser Wärmespeicher gefüllt, muss die überschüssige Wärme an die Umwelt abgegeben werden, was den Wirkungsgrad verschlechtert.
Beim netzgeführten Blockheizkraftwerk erfolgt die Steuerung mehrerer Anlagen von einem zentralen Punkt. Auch bei diesem System nimmt ein Speicher die überschüssige Wärme auf.

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