Dortmund

Dortmund setzt auf Niedrigenergie

Die Stadt Dortmund muss als Größte des Ruhrgebiets immer mit gutem Beispiel vorangehen. Nirgends in Deutschland wird so viel Energie auf so komprimierter Fläche verbraucht, wie im alten deutschen Zechengebiet. Kein Wunder, dass die Verantwortlichen sich etwas einfallen lassen müssen, um Energie zu sparen.
So haben die Stadt Dortmund und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) eine Initiative in Leben gerufen, die die Bürger zum Energie sparen animieren soll.

100 EnergiePlusSparhäuser für Dortmund

„100 EnergiePlusSparhäuser für Dortmund“ heißt die Kampagne, um die es dabei geht. Ziel dieser Kampagne ist es, aufmerksam auf den CO2 -Ausstoß, der durch Beheizung und Nutzung von Häusern verursacht wird, klar darzustellen.
Im Rahmen dieses Projektes werden Bauwilligen und Bauträgern geeignete Grundstücke in allen Teilen der Stadt Dortmund – Ausrichtung nach Süden und wenig Beschattung – zu enorm günstigen Preisen angeboten, unter der Auflage eines solches Haus zu bauen. Dies ist natürlich vor allem auch für die Anlagenmechaniker SHK aus Dortmund eine gute Nachricht, die die Maßnahmen von Solaranlagen, effizienter Brennwerttechnik, bis hin zu Wasser sparenden Armaturen realisieren können und sich einer guten Auslastung sicher sein können.
Die EnergieSparPlus-Häuser produzieren mehr Energie, als sie verbrauchen. In Fachkreisen wird von einem Energiegewinn von bis zu 1000 Kilowattstunden gesprochen. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch eines Erwachsenen Menschen im Jahr.
Gestartet wurde das Projekt am 17. September dieses Jahres in einer offiziellen Zeremonie von Dortmunds Bürgermeister Ulrich Sierau. Man verspreche sich davon, ein wichtiges Zukunftsthema anzustoßen.
Der Prototyp dieser Objekte existiert bereits und wird im Moment auf einer Tour durch die Republik vorgestellt. Seinen endgültigen Platz soll er dann in Dortmund finden, wo er Demonstrations- und Informationszwecken dienen soll zum Thema Solar-, Klima- Heizungs- und Wassertechnik dienen soll.