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Die Wandheizung – eine aktuelle Form der Flächenheizung

27. Dezember 2010 2 Kommentare

Wandheizung im Innenraum

Wandheizung im Innenraum - © RainerSturm by pixelio.de

Berlin Die Wandheizung ist eine moderne Form der Erwärmung von Innenräumen. Sie besticht durch ein angenehmes Klima und ein geringeres Aufwirbeln von Staub. Außerdem kann die Wandheizung nicht nur für das Aufheizen, sondern auch für das Abkühlen von Räumen genutzt werden.

Vorteile einer Wandheizung

Die Wandheizung wird der Gruppe der Flächenheizungen zugeordnet. Das Aufheizen eines Raumes erfolgt durch die Abgabe der Wärme über die Wände. Die Vorteile dieser Heiztechnik liegen im angenehmen Klima, da die Luft nicht so schnell austrocknet, sowie in der geringen Staubentwicklung. Die Gefahr von Schimmelbildung und Milben reduziert sich ebenfalls. Dadurch ist eine Wandheizung speziell für Asthmatiker sowie für Allergiker geeignet.

Im Vergleich zu einer Heizung mittels eines normalen Heizkörpers werden gleiche Temperaturen subjektiv als wärmer empfunden. Dadurch wird eine höhere Energieeffizienz erreicht und man kann folglich auch die Heizkosten senken. Ein weiterer entscheidender Vorteil einer Wandheizung zeigt sich in warmen Sommermonaten. Leitet man kaltes Wasser durch das System, kann man die Räume abkühlen, ohne sich der Gefahr einer Erkältung durch die kalte Zugluft einer normalen Klimaanlage auszusetzen.

Die Wandheizung: Voraussetzungen

Damit die Wandheizung energieeffizient arbeitet, muss eine ausreichende Wärmedämmung der Außenwände gewährleistet sein. Ansonsten sind hohe Energiekosten aufgrund sogenannter hoher Transmissionsverluste die Folge.

Die Installation einer Wandheizung kann sowohl an der Innenwand- als auch an der Außenwandseite erfolgen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Anbringung an der Innenwand sind beispielsweise die energetischen Faktoren besser, bei Außenwänden gibt es hingegen physiologische Vorteile.

Wandheizungen findet man in Form einer Warmwasser- und Elektroheizung. Bei der elektrischen Wandheizung wird Strom durch einen Widerstandsdraht geleitet, der auf die Wand aufgebracht wurde. Bei der Warmwasser-Variante handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Fußbodenheizung. Kupfer- oder Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von zwölf bis 16 Millimetern werden hierfür auf der Wand aufgebracht. Dies kann sowohl im Nass- als auch im Trockenbau erfolgen.

2 Kommentare »

  • Irgendwer schrieb:

    Ist jetzt eine Wandheizung besser als eine Fußbodenheizung? Bei einer Wandheizung mit Strom läßt sich halt über Elektrosmog diskutieren. Wenn man elektrische Belastungen vermeiden möchte, ist dies wohl keine so gute Variante

  • admin schrieb:

    Das ist richtig. Bei beiden Varianten der Flächenheizung ist sowohl eine Wärmeerzeugung durch Strom als auch durch Wasser möglich. Der Nachteil einer elektrischen Beheizung ist in der Tat das hohe Abgas-Aufkommen. Durch CO2 und NO2 leidet dabei die Umwelt. Zusatzlich sind der geringe Gesamtwirkungsgrad und die hohen Heizkosten weitere Nachteile.
    Anders als bei einer Fußbodenheizung muss bei der Wandheizung, gerade bei Außenwänden, auf genügend Wärmedämmung geachtet werden. Bei geringer Dämmung geht zu viel Wärme verloren. Generell sorgen jedoch beide Varianten für ein angenehmes Klima und lassen die Luft nicht zu schnell austrocknen.

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