Die Umwaelzpumpe in Heizungsanlagen

Die Umwälzpumpe meistverwendete Pumpenart im Heizungsbau. Sie gehört in die Familie der Kreiselpumpen. Diese Pumpenart ist elektrisch betrieben und treiben ein Schaufelrad im Inneren ihres Gehäuses an, das Wasser durch Nutzung der Zentrifugalkräfte in den Heizkreislauf speist. Die Besonderheit an der Umwälzpumpe ist, dass sie einerseits das erhitzte Wasser zu den Heizkörpern fördert und gleichzeitig das abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf der Anlage zur Wiedererwärmung in den Heizkessel zurück fördert.
Unter diesem System versteht man das Wort Heizkreislauf. Früher wurden Heizungsanlagen über die Schwerkraft realisiert. Heute ist es möglich, jegliche Art von Kreislauf unter dem Einsatz von Pumpen zu ermöglichen.

Energieverbrauch und Nivellierung von Umwälzpumpen

Da diese Pumpen wie schon erwähnt elektrisch betrieben werden, entstehen zusätzliche Kosten für Strom, die es gering zu halten gilt. Darum sollte immer darauf geachtet werden, dass die Pumpe auch nur fördert, wenn eine Aufheizung der Anlage stattfindet. Zudem lassen sich Pumpen in ihrer Leistung durch ein Dreistufensystem nivellieren. Die Einstellung sollte allerdings nur von einem Anlagenmechaniker vorgenommen werden, der die erforderliche Leistung, mit der die Umwälzpumpe arbeiten muss, einschätzen kann.
Allerdings ist auch eine automatische Regulierung der Leistung möglich. Bei Differenzdruck geregelten Pumpen werden Drehzahl und Leistung automatisch an den Wasserbedarf angepasst.
Seit geraumer Zeit gibt es auch sogenannte Energiesparpumpen, die teuer in der Anschaffung sind, sich aber im Laufe der Zeit durch den geringen Stromverbrauch amortisieren.

Wartungsarbeiten an Umwälzpumpen

Da Umwälzpumpen entweder stark beansprucht werden oder ganz stillstehen, können sie kaputt gehen und sind dann die Ursache für eine kalte Heizung. Es ist allerdings kein großer Aufwand Umwälzpumpen zu prüfen und zu tauschen.