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Die Elektroheizung – flexibel einsetzbar aber teuer

23. Dezember 2010 Kein Kommentar
Die Elektroheizung - flexibel einsetzbar aber teuer

Die Elektroheizung - flexibel einsetzbar aber teuer - © Peter Kirchhoff by pixelio.de

BerlinDie Elektroheizung wird für die Erwärmung von Innenräumen genutzt. Unter einer Vielzahl an Gebäudeheizungen in der Haustechnik wird sie als Einzige mit Strom betrieben. Um diese Wärme zu erzeugen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Varianten haben Vor- aber allerdings auch schlagkräftige Nachteile.

Die Elektroheizung – ihre Vor- und Nachteile

Ein generelles Problem bei der Elektroheizung ist der geringe Gesamtwirkungsgrad. Dabei ist die Differenz zwischen abgegebener und zugeführter Energie zu groß. Etwa zwei Drittel der entstandenen Energie bleiben ungenutzt. Indirekt ist die Unterhaltung einer Elektroheizung umweltschädlich. Der in Kraftwerken erzeugte Strom ist längst nicht so umweltfreundlich wie angenommen. Die Belastung für die Umwelt und das Klima sind durch CO2- und NO2-Abgase stark erhöht. Auch die Heizkosten einer Elektroheizung sind, im Vergleich zur recht teuren Öl- oder Gasheizung, hoch. Doch gibt es Mittel diese Kosten durch sogenannte Niedertarife zu senken.

Aber eine Elektroheizung hat auch Vorteile in ihrer Nutzung. Sie ist sehr platzsparend und in ihren reinen Anschaffungskosten im Vergleich zu kompletten Öl- und Gaszentralheizungen kostengünstig. Des Weiteren ist sie flexibel nutzbar und bedarf geringer Wartungskosten.

Die Elektroheizung – vier Modelle im Überblick

Es gibt verschiedene Varianten der Elektroheizung. Die Infrarotstrahler, die Niedertarif-Speicherheizung, das Heizgebläse oder die Teilspeicherheizung sind dabei die geläufigsten Möglichkeiten, um Wärme durch Strom zu erzeugen.

Der Infrarotstrahler wird zu Erwärmungs- oder Trocknungszwecken vor allem in der Tierhaltung, der Medizin oder in Hallenbädern eingesetzt. Hierbei wird nicht direkt die Luft, sondern die Heizoberfläche, die die Infrarotstrahlen aufnimmt, erwärmt.

Die Niedertarif-Speicherheizung ist eine Heizung, die auch als Nachtstromheizung bezeichnet wird. Hierbei wird ein Wärmespeicher in der sogenannten Schwachlastzeit erwärmt. Günstig angebotener Strom vom Stromanbieter reduziert hierbei die Heizkosten. Der Nachteil ist, dass dabei nur in der Nacht geheizt wird.

Das Heizgebläse ist ein Ventilator, der einen Widerstandsdraht anbläst und durch den Stromfluss erwärmt wird. Das Gebläse ist zwar klein und variabel einsetzbar, bietet jedoch durch Zugluft, Laufgeräusche und teuren Unterhalt einige Nachteile.

Die Teilspeicherheizung ist eine Heizung, die aus Natursteinen besteht. Sie werden durch elektrischen Strom auf etwa 90°C erwärmt und geben somit Wärme an den Raum ab. Sie ähneln herkömmlichen Heizkörpern, können aber auch ein anderes Aussehen besitzen. Dabei ist der Naturstein in Form einer Platte unverkleidet und wird durch dahinter liegende Heizelemente erwärmt. Diese Modelle werden auch als Natursteinheizungen bezeichnet.

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