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Der Sonnenkollektor – zukunftsweisende Technologie auf dem neuesten Stand

3. Dezember 2010 Kein Kommentar
Ein Sonnenkollektor

Ein Sonnenkollektor - © C.Nöhren by pixelio.de

MünchenEin Sonnenkollektor hat die Aufgabe, die im Sonnenlicht enthaltene Energie zu sammeln. Er wird auch als Solarkollektor bezeichnet. Ein thermischer Sonnenkollektor überträgt die Energie auf das Heizwasser. Diese Form einer Solaranlage zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 75 Prozent aus.
Im Gegensatz zum thermischen Solarkollektor werden Solarmodule dafür eingesetzt, elektrische Energie in sogenannten Photovoltaik-Anlagen zu gewinnen.

Der Sonnenkollektor: Aufbau und Funktionsweise

Der wichtigste Teil des Sonnenkollektors ist der Solarabsorber. Durch eine Glasscheibe trifft das Sonnenlicht auf diesen Absorber. Dabei werden beinahe 100 Prozent des Spektralbereichs des Lichts aufgenommen. Er wandelt die Lichtenergie der Sonne in Wärme um und gibt sie an eine Wärmeträgerflüssigkeit ab. Über Kupfer- oder Aluminiumrohre gelangt die Wärme zum Verbraucher bzw. zu einem Speicher. Um in frostgefährdeten Regionen ein Einfrieren der Leitung zu verhindern, ist der Trägerflüssigkeit ein Mittel beigemengt, das den Gefrierpunkt herabsenkt.

Damit der Wärmeverlust so gering wie möglich gehalten werden kann, muss der Solarabsorber gedämmt werden. Dafür gibt es verschiedene Systeme: den Flachkollektor, einen Vakuumröhrenkollektor, einen Vakuumflachkollektor sowie den Einfachabsorber.

Vorteile der Sonnenkollektor-Technik

Im Gegensatz zu den meisten klassischen Heizsystemen fallen beim Betrieb von Solaranlagen weder CO2- noch Feinstaubemissionen an. Sie gelten deshalb als zukunftsweisend und werden vom Staat gefördert. Es müssen nicht regelmäßig Brennstoffe angeliefert werden. Auch dadurch wird die Umwelt nicht unnötig belastet.
Ein Sonnenkollektor rentiert sich schon nach wenigen Jahren. Dann hat er bereits die Energie, die für seine Herstellung benötigt wurde, produziert.

Solarkollektor-Systeme überzeugen außerdem mit geringen Betriebskosten. Einzig der Strom für die Umwälzpumpe und die Wartungsarbeiten verursachen laufende Kosten.

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