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Der Kamin – ökologisches Heizen und angenehme Wärme

9. Februar 2012 Kein Kommentar

Es gibt kaum etwas Schöneres, als es sich an Winterabenden an einem geheizten Kamin oder Kaminofen gemütlich zu machen. Der Ofen strahlt eine angenehme Wärme ab, während man dem Flammenspiel zuschauen kann, das ein warmes Licht in den Raum wirft. Kaminwärme wird vom Menschen ganz anders empfunden als Heizungsluft.

Das Licht und die Wärme von Kaminen lässt sich mit keiner anderen Licht und Wärmequelle vergleichen.

Kamine verbreiten nicht nur Wärme, sondern auch eine gemütliche Atmosphäre - © Matteo Paciotti | Photography by flickr

Kamine und Kaminöfen erfreuen sich in Zeiten steigender Preise für Energie und Heizung immer größerer Beliebtheit. Dies liegt nicht nur in der Behaglichkeit begründet, die diese zweifelsohne ausstrahlen. Auch der ökonomische und ökologische Faktor spielt eine große Rolle. Holz ist ein regenerativer Rohstoff, der im Gegensatz zu Öl oder Gas auch in ferner Zukunft zur Verfügung stehen wird und deutlich kostengünstiger ist. Zudem stößt es während des Verbrennens nur soviel CO2 aus, wie der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat. Heizen mit Holz ist also – sieht man einmal vom Transport ab – CO2-neutral.

Der Einbau eines Kamins erfordert jedoch ein Mindestmaß an Planung. So sollte man sich fragen, welchen Zweck der Kamin erfüllen soll. Dient er nur als optisches Element oder soll er zur effektiven Raumheizung verwendet werden. Wenn Letzteres zutrifft, sollte man sich für einen Kaminofen entscheiden, denn deren Wirkungsgrad ist gegenüber einem offenen Kamin größer. Zu beachten sind auch die technischen Vorrausetzungen hinsichtlich Rauchgasabgang und Schornstein. Es ist daher sinnvoll, sich von einem Schornsteinfeger über die Möglichkeiten des Kamineinbaus beraten zu lassen. Er kann beurteilen, ob der Schornstein geeignet ist oder ob eventuell bauliche Maßnahmen durchgeführt werden müssen.

Ist der Kamin einmal eingebaut, sollte er mit Hartholz wie Buche oder Eiche befeuert werden, da dieses länger und besser brennt als Weichholz wie Kiefer oder Fichte. Das Holz sollte maximal 20-30 % Restfeuchte enthalten. Dann steht dem Genuss der angenehmen Kaminwärme nichts mehr im Weg.

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