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Der Brennwertkessel, eine Erfolgsgeschichte Teil 1

27. August 2010 Kein Kommentar

Brennwertkessel

Die Zukunft der Heiztechnik: Brennwertgeräte © CathyK by stock.xchng

Seit seiner Erfindung 1982 von Richard Vetter, feiert der Brennwertkessel seinen Aufstieg. Seit Mitte der Neunziger Jahre führen alle großen Heiztechnikunternehmen diese Technologie. Heutzutage rät nahezu jeder Anlagenmechaniker zu solch einem Gerät für die Heizungsanlage, da es eigentlich nur Vorteile bietet. Die Vorzüge sind neben den niedrigeren Energiekosten auch die geringere Umweltbelastung und die Langlebigkeit von Brennwertkesseln gegenüber herkömmlichen Heizkesseln. Eine Serie:

Steigerung des Wirkungsgrades

Brennwertkessel können wie konventionelle Kessel auch mit Gas, Öl oder Pellets betrieben werden. Sie haben dabei allerdings einen wesentlich höheren Wirkungsgrad. Während ein normaler Heizkessel gerade einmal zwischen 60-70 % des zugeführten Rohstoffes ausnutzt, liegt der Wert bei Brennwertkesseln zwischen 90 und 98%.

Was einen Brennwertkessel ausmacht


Entgegen des konventionellen Heizkessels wird im Brennwertkessel auch die Kondensationswärme im Abgas genutzt. Das hat neben einer Brennstoffersparnis bei Heizöl von 6 % und bei Gas von 11 % den weiteren Vorteil, das kein Abgasverlust mit umweltbelastendem CO2 entsteht. Bei der Verbrennung entsteht saures Wasser mit einem sehr niedrigen PH-Wert als Kondensat. Dieses Kondensat greift unedle Materialien an. Frühere Kesselmaterialien hätten diesem Kondensat nicht standgehalten und wären korrodiert. Aus diesem Grund musste das Entstehen von Kondensat mittels hoher Betriebstemperaturen jenseits der 100 °C verhindert werden. Da Brennwertkessel dieses Kondensat nutzen können, werden sie heute nur mit 60 °C betrieben, was natürlich eine hohe Energieersparnis zur Folge hat.

Erfahren sie im zweiten Teil der Serie alles über nötige Umbaumaßnahmen für die Umrüstung auf Brennwertkessel und die verschiedenen Varianten.

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