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Der aktuelle Heizkessel – Funktion und verschiedene Bauarten

7. Dezember 2010 Kein Kommentar

Der aktuelle Heizkessel - Funktion und verschiedene Bauarten - ein alter Holzheizkessel

Der aktuelle Heizkessel - Funktion und verschiedene Bauarten - ein alter Holzheizkessel - © ibeeby by stock.xchng

Berlin Wie funktioniert ein Heizkessel? Welche Hauptbestandteile hat er? Es gibt vier verschiedene Typen des Heizkessels, doch welcher von ihnen ist der heutigen Zeit angemessen? Dabei gibt es erhebliche Unterschiede. Der Umweltschutz und die Erhaltungskosten sind zwei Faktoren, die in jedem Fall berücksichtigt werden sollten.

Der Heizkessel und seine Funktionsweise

Der Heizkessel ist das Kernstück jeder Heizanlage. Er wandelt chemische in thermische Energie um und sorgt somit für warme Heizungen in Wohnungen und Häusern. Die Hauptbestandteile eines Heizkessels sind eine Brennanlage, bestehend aus Brenner und Kammer, und nach außen führende Rohrsysteme. Der Brenner erhitzt den Brennstoff in der Kammer und leitet die entstandene Energie an das Rohrsystem weiter. In den nach außen führenden Rohren befindet sich Wasser, das durch die Verbrennung die thermische Energie aufnimmt, in das Heizsystem eingespeist wird und damit den Haushalt mit Wärme versorgt.

Ein Heizkessel kann von unterschiedlicher Bauart, Kapazität und Größe sein. Die Bauart hängt ganz von dem zu verbrennenden Stoff ab. Die anderen Faktoren werden von den nötigen Einsatzerfordernissen bestimmt.

Heizkessel – vier Varianten

Generell gibt es vier verschiedene Heizkesseltypen: den Gas-, den Öl-, den Holz- sowie den Pelletheizkessel. Alle vier Typen unterscheiden sich darin, dass sie mit verschiedenen Brennstoffen versorgt werden müssen.

Der Gasheizkessel ist der in Deutschland am häufigsten eingesetzte Typ. Er benötigt bei dem Prozess der Energieumwandlung Erdgas, um die erforderliche Wärme zu erzeugen und sie an die Gasheizungen im Haushalt weiterzuleiten. Veraltete Gasheizkessel verlieren bei der Umwandlung viel ungenutzte Wärme und verursachen somit hohe Energie- und Heizkosten.

Der Ölheizkessel verliert in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Er benötigt Öl, um Wärmeenergie herzustellen. Durch die in jüngster Vergangenheit extrem hohen Ölpreise sind die Erhaltungskosten eines solchen Kessels sehr hoch. Des Weiteren besteht durch die Energiegewinnung eine starke Umweltbelastung. Zusätzlich ist bei einer Ölheizkesselanlage ein zweiter großer Tank für die Brennstofflagerung nötig.

Die Variante des Holzheizkessels war früher eine weit verbreitete Art des Heizens und gewinnt, durch die hohen Ölpreise für die Ölheizung, auch heute wieder an Bedeutung. Er wird auch als Biomasse-Heizkessel bezeichnet, da Stück- oder Scheitholz für die thermische Wärmeenergie benötigt wird.

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