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Das Sanitärhandwerk in Berlin

Berlin ist mit knapp unter 3,5 Millionen Einwohnern, Deutschlands größte Stadt. 40 Jahre lang in Ost- und West geteilt, haben die Menschen nur langsam wieder zueinander gefunden. Dies gilt auch für die Branche der Anlagenmechaniker in Berlin. Die SHK-Innung Berlin musste lange um Mitglieder gerade aus dem Ostteil der Stadt werben, da diese mit den Vorteilen der Innungen nicht vertraut waren. Noch heute wirbt die Innung mit Bargeldprämien von 75 € je geworbenes Mitglied. Dennoch haben sich die Mitgliederzahlen in Berlin 20 Jahre nach der Wiedervereinigung natürlich längst rapide gesteigert.

Probleme des Handwerks in Berlin

Dennoch, und das ist gerade ein Problem in einer so großen Stadt wie Berlin, versuchen viele unqualifizierte schwarze Schafe die Heizung, die Solaranlage oder auch nur Waschbecken und Wasserarmatur zu installieren. Das drückt natürlich auf die Preise und die Innungsbetriebe, die ihre Angestellten, wie es sich gehört, nach Tarif bezahlen leiden darunter enorm. Dies versucht die Innung immer wieder zu verhindern, durch weitreichende Informationen über das Sanitärhandwerk und die nötigen Qualifikationen. Im Moment gibt es einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und die Betriebe suchen händeringend nach gutem Personal. Dies mag zum einen daran liegen, dass das Handwerk im allgemeinen etwas in seiner Attraktivität gelitten hat, sicher aber auch der Tatsache wegen, dass in einer Stadt wie Berlin die Möglichkeiten derart unbegrenzt sind, das sich zu wenige entscheiden, im Beruf des Anlagenmechanikers tätig zu werden. Aber die Verantwortlichen sind auch zuversichtlich. Gerade durch die neuen Energieverordnungen, die es nötig machen immer mehr auf Solar-, Pellets- oder Windkraftanlagen zu bauen, setzen eine qualifizierte Weiter- oder Ausbildung voraus, um die technisch anspruchsvollen Maßnahmen realisieren zu können.

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