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Anlagenmechaniker: Anspruchsvoller Beruf für Technikfans

3. Februar 2012 Kein Kommentar

Anlagenmechaniker werden in Stellenanzeigen immer häufiger gesucht und da verwundert es nicht, dass sich auch immer mehr angehende Auszubildende mit diesem Berufsfeld beschäftigen. Doch was genau sich dahinter verbirgt, können nur die wenigsten sagen, obwohl der Beruf des Anlagenmechanikers schon seit Jahren anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz ist.

Anlagenmechaniker sind auf fast keiner Branche Wegzudenken.

Anlagenmechaniker kommen zum Beispiel bei der Konstruktion von Biogasanlagen zum Einsatz - © RiduCaReflui - reflui come risorsa by flickr

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker

Laut Berufsbildungsgesetz handelt es sich beim Anlagenmechaniker um einen anerkannten Ausbildungsberuf, dessen Ausbildung mit einer Dauer von dreieinhalb Jahren angegeben ist. Dabei wird das duale Ausbildungssystem verwendet, wobei die Auszubildenden die praktischen Kenntnisse in den Betrieben, die theoretischen Kenntnisse in der Berufsschule vermittelt bekommen.

Der Anlagenmechaniker ist ein sogenannter Mono-Beruf. Aufbauend auf der dreieinhalbjährigen Ausbildung kann somit später noch eine Spezialisierung erfolgen. Mögliche Spezialisierungen sind der Anlagenbau, der Apparate- und Behälterbau, die Schweißtechnik, die Instandhaltung oder Rohrsystemtechnik.

Wo werden Anlagenmechaniker eingesetzt?

Jobs als Anlagenmechaniker finden sich vorwiegend in der metallverarbeitenden Industrie. Sie können aber ebenfalls in Unternehmen der Lüftungs- und Versorgungstechnik, in der chemischen Grundstoffindustrie oder sogar bei Verkehrsbetrieben beschäftigt werden.

Die hauptsächlichen Aufgaben der Anlagenmechaniker bestehen darin, Bauteile anzufertigen und diese zu montieren. Daraus entstehen dann Baugruppen und Apparate, Anlagen und vieles mehr. Für die Instandhaltung der so entstandenen Anlagen und Baugruppen sind die Anlagenmechaniker ebenfalls verantwortlich.

Wichtige Voraussetzungen für Anlagenmechaniker

Wichtige Voraussetzungen, die für diesen Beruf mitzubringen sind, gibt es dabei etliche. An erster Stelle steht hier die Genauigkeit: Eine sehr hohe Genauigkeit und Konzentration auf die jeweilige Aufgabe ist für Anlagenmechaniker zwingend erforderlich. Sie könnten bereits bei Abweichungen einzelner Teile von tausendstel Millimetern diese nicht mehr zu Baugruppen montieren. Deshalb ist eine hohe Präzision hier zwingend erforderlich. Eine ruhige Hand, sowie ein geschultes Auge sind weitere Voraussetzungen.

Ferner müssen Anlagenmechaniker belastbar sein, denn oftmals müssen sie Aufgaben unter Zeitnot, aber dennoch sehr präzise erledigen, insbesondere in der Instandhaltung oder Reparatur.

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